Freie Liebe? Bisexualitäten? bi?

heute abend Do 11.8.22 ab 21h auf LORA MÜNCHEN 92,4 und http://www.lora924.de: 30 Jahre bisexueller Stammtisch München –

30 Jahre bisexueller Stammtisch München – mitreden und mitfeiern!

Queeruferlos heute abend Do 11.8.22 ab 21h auf LORA MÜNCHEN 92,4 und www.lora924.de

Anrufen während der Sendung und mitreden: 089 – 489 523 05

Bisexueller Stammtisch München – jetzt auch www.bi-muc.de

das war zu Beginn das Treffen verschiedener Gruppen, die sich ansonsten zu Literatur / Massage / Tantra / Selbsterfahrung / und allerlei weiteren Themen trafen …
auch ein paar mal eine “Bisco” organisierten, gemeinsame Ausflüge zu Partnergruppen in der “BINE”, dem bundesweiten Bisexuellen Netzwerk http://bine.net

Feiern beginnt am 16.8.22 etwa um 19.30, wer hungrig ist, kann schon früher kommen, zur Zeit öffnen die tollen Leute dort um 18h.

Und falls du nicht in der Stadt bist: Der nächste Stammtisch ist am 20. September zur gleichen Zeit!

Neue Website-Adresse mit Weiterleitung: http://bi-muc.de

Ralf, früher in München, jetzt in Köln und im Vorstand des bundesweiten Bisexuellen Netzwerk bine.net , das auch grade 30 Jahre feiert,

hatte noch die Adresse wieder gefunden …

und einen historischen Text:
Bisexualität auf bairisch Die Münchener Bi-Gruppe stellt sich vor

In München gibt’s ein Hofbräuhaus, eine Staatsregierung, die Bavaria, die Wies’n und eine Bisexuellen-Gruppe.

Das kam so:

An einem Abend im Mai ’92 haben sich eine Frau und zwei Männer zusammengefunden, um in einer langen Konferenz eine Anzeige für die Münchener Kulturmagazine zu formulieren. Der Text des Inserates sollte das Anliegen der drei Leute wiedergeben, ohne jedoch wie ein bisexueller Kontaktmarkt zu klingen. Ein offizieller Treffpunkt ergab sich dadurch, daß in dem Münchener Zentrum für schwule Männer (das «Sub») sich seit einiger Zeit die Anfragen nach einer Bisexuellen-Gruppe häuften. Das Sub ist eine Einrichtung, der neben einem Beratungs- und Infodienst auch diverse Schwulen- und Lesbengruppen angeschlossen sind.

Im Laufe der Zeit hat sich also auch in München eine Gruppe etabliert, in der bisexuelle Frauen und Männer sich einen eigenen Lebensraum schaffen und das in die Tat umzusetzen versuchen, was sie unter Bi-Kultur verstehen.

Am Abend des 12.6.1992 fanden sich infolge dieses Inserates 25 Leute im Sub ein. Natürlich war alles ganz furchtbar aufregend, und vor dem Erfolg des Unternehmens hatten wir genauso viel Bammel wie vor dem möglichen Mißerfolg. Im Laufe d er Stunden stieg jedoch nicht nur der Wärmepegel der Luft sondern auch der Stimmung. Am Ende kamen beinahe alle zu dem Schluss, der Abend sei ein guter Anfang gewesen. Dieses denkwürdige erste Treffen hat dazu beigetragen, dass sich sehr rasch ein harter Kern gebildet hat, der lange Zeit fast unverändert bestand. Die Äußerlichkeiten waren schnell geklärt, und so finden wir uns bis heute an jedem ersten und dritten Montag des Monats in den Räumen des Sub ein.

weiterlesen: http://bijou-heftarchiv.bine.net/01/index.html#Bisexualit

Ein Text aus den letzten 25 Jahren:

bisexuelle gruppen gibt es in münchen schon seit anfang der neunziger jahre,

als offenen stammtisch, als geschlossene gesprächsgruppen, als freundeskreis,

massage- und tantra-kreis, als polit- und organisationsgruppe, auch als „uferlos“.

der münchner bisexuelle stammtisch
trifft sich regelmäßig am dritten dienstag ab etwa 19.30 im Cafe Glück, Palmstr. 4
(Ende Klenzestr./ Verlängerung der Baumstraße nach Süden / in Isarnähe, zwischen U Fraunhoferstraße und Bus 58 am Baldeplatz)
information und beratung natürlich auch per mail: bimuc (at) bi.eineweltnetz.org

FacebookTwitterEmailWhatsAppTumblrLinkedInBloggerDiasporaEvernoteFlipboardHacker NewsMessengerMastodonXINGWordPressTelegram

Filmfest München – queer:

Bi-Stammtisch München Freundeskreis

https://www.filmfest-muenchen.de/

Liebe Filmfreund*innen,
 
auch bevor wir mit dem Queer Film Festival München (QFFM) im Oktober zum siebten Mal unsere Auswahl der wunderbarsten, schönsten, spannendsten und großartigsten queeren Filme 2022 präsentieren (Save the Date: 11.-17. Oktober!), gibt es in der Stadt einige cineastische Highlights, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet:

 – FILMFEST MÜNCHEN 2022 –
Noch bis zum 2. Juli findet das wunderbare Filmfest München in den Programmkinos und interessanten Off-Locations der Stadt statt – mit dabei sind auch wieder zahlreiche queere Arbeiten:

Während uns João Pedro Rodrigues mit IRRLICHT ein homoerotisches Musical-Märchen vorlegt, erzählt der Dokumentarfilm SIRENS von der ersten rein weiblichen Metalband aus dem Nahen Osten. Auch Rosa von Praunheim meldet sich mit seinem campy Biopic REX GILDO – DER LETZTE TANZ zurück. Das gesamte Programm findet ihr hier.
 – HOLY TRINITY –

HOLY TRINITY© Full Spectrum Features
Darüber hinaus gibt es am Montag, 11. Juli

Ursprünglichen Post anzeigen 214 weitere Wörter

jenseits der Heteronorm wird aktuell

Bi-Stammtisch München Freundeskreis

rbb QUEER und BR QUEER: Sommer-Filmreihen zeigen großes Kino jenseits der Hetero-Norm

Vom 2. Juli bis 13. August 2022 im rbb und im BR Fernsehen

bisexuellen-zeichen

Unter dem Titel rbb QUEER präsentiert das rbb Fernsehen seit 2018 eine eigene nicht-heterosexuelle Filmreihe. In diesem Sommer feiert sie nicht nur 5. Geburtstag, sie bekommt auch eine Schwester: Mit BR QUEER setzt das BR Fernsehen erstmals einen starken Fokus auf queeres Kino.

Vom 2. Juli bis 13. August laufen samstags im rbb Fernsehen (jeweils um 23.30 Uhr) und donnerstags im BR Fernsehen (jeweils ab 23.15 Uhr) insgesamt elf queere Filme, sechs davon als Free-TV-Premiere. Großes Kino mit berührenden Coming-of-Age-Filmen, bewegenden (Ersatz-) Familiengeschichten und vielschichtigen Dramen zu queeren Lebenswegen. Die meisten Filme sind nach ihrer Ausstrahlung in der ARD Mediathek zu sehen.

Unmittelbar vor jeder Ausstrahlung stellt rbb-Filmexperte Knut Elstermann die cineastischen Highlights vor und liefert Hintergrundinformationen zu ihrer Entstehung und Rezeption.

Ausführliche Informationen unter:

Ursprünglichen Post anzeigen 80 weitere Wörter

Schule – (k)ein Safe Space für Queerios?

Heute sind wir in der Schule! Coming-outs werden unter Schüler*innen immer häufiger. Aber gilt das auch für Lehrer*innen? Und bedeutet das, dass LGBTIQ* auf dem Pausenhof oder im Klassenzimmer nicht mehr angefeindet werden? Fragen über Fragen! Wir wollen wissen: Ist die Schule ein Safe Space für queere Menschen oder nicht? Redaktion: Miriam Harner Produktion: Francesco Burgio

Schule - (k)ein Safe Space für Queerios? | Bild: BR

40 Min. | 10.2.2021

VON: Julian Wenzel

Ausstrahlung am 10.2.2021

Zur Sendungshomepage

Hotel Silber Stuttgart – GeStaPo und Polizei-Geschichte der Nachkriegszeit

Hotel Silber war in Stuttgart die GeStaPo-Zentrale, die Geheime Staatspolizei wurde dann Staatspolizei: Mit einem deutschnationalen Präsidenten. Die Geschichte in einer Gedenkstätte in einem Verein von Bürger*innen erinnert: https://www.geschichtsort-hotel-silber.de


Gesamtbild unten:

 








Mehr solche Beiträge auf queer-kunst.blogspot.com

Queer in Bayern?

EINLADUNG

zur Vorstellung der Studie:

„Queeres Leben in Bayern“

Online-Veranstaltung – Donnerstag, 18. Juni 2020 | 18.30 bis 20.00 Uhr

Liebe queerpolitisch Aktiven,
liebe Freundinnen und Freunde,auf dem Land oder in der Stadt, wir wollten es genau wissen – wie lebt es sich als queerer Mensch in Bayern? Deswegen hat die bayerische Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit der Hochschule Landshut eine Online-Befragung durchgeführt. Mit knapp 900 Teilnehmer*innen liegt erstmals ein differenziertes und aussagekräftiges Bild über die Lebenssituation queerer Menschen in Bayern ab 16 Jahre vor.

Die Ergebnisse zeigen deutlich, Bayern ist kein diskriminierungsfreier Ort für queere Menschen. Insgesamt hat jede*r zweite*r queere Befragte schon mal Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und/oder geschlechtlichen Zugehörigkeit erfahren. In den meisten Lebensbereichen sind Beleidigungen und Beschimpfungen die am häufigsten gemachte Diskriminierungserfahrung. Bei einem teilgruppenspezifischen Blick auf die queeren Befragten sind die Gruppen der trans*geschlechtlichen und der divers*geschlechtlichen Menschen besonders häufig von Diskriminierung betroffen, gefolgt von lesbischen Frauen.

Bei unserem Webinar am 18.6.2020 werden die Studienergebnisse detailliert vorgestellt und anschließend diskutiert. Mit dabei sind Alis Wagner, Hauptautorin der Studie und Markus Apel, Mitglied im Landesvorstand des LSVD Bayern.

Wir freuen uns sehr, Sie und Euch bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Bunte GrüßeTessa Ganserer, MdL

Tessa Ganserer, MdL
Queerpolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag

HINWEIS

Zur Teilnahme einfach auf den Anmeldebutton klicken und mit Name und E-Mail registrieren. Alle weiteren Infos zur Teilnahme werden dann zugeschickt.

 

Sexualpädagogik und Grenzen

Im Kolleg*innenkreis in der Sexualpädagogik waren wir wieder an den Fragen der Medien und den fehlenden Strukturen für Schutzkonzepte, die zwar von Lehrkräften erstellt werden sollen, aber am Besten im Ehrenamt.

In der Schule ist der Blick auf Situationen von familiären Grenz-Verletzungen und Missbrauch wenig geübt, und die wenigen Schulsozialarbeiter*innen sind mit Einzelfällen überlastet.

Fortbildungen für Vertrauenslehrer

Berufsrolle, Diskretion, Freiwilligkeit, Grenz-Verletzungen, Sprachschatz, Beratungen

Grundmodelle zur biologischen Informationen, zu Entwicklung und der Rolle der Hormone in die Alltagssprache bringen: Neue Erzählungen ohne schräge Anmache oder Moral

Für offene Fragen besser zugänglich werden, Anhaltspunkte geben: Entwicklung, Pubertät, Ärger loswerden können, Verarbeitungsformen für Belastungen und Liebeskummer, Selbstwert

Ein Team der Klassensprecher*innen in den Altersgruppen aufbauen und dafür schulen

Wo ist Luisa?
Ein Programm für Bars und Clubs, für diskrete Hilfe zu sorgen

Mein Körper, mein Freund

Wie geht guter Sex?

Was wollen Mädchen / Burschen? in Gruppen besprechen

Porno-Lügen und Sucht

Beziehungsformen

Sexuelle Arten, Identitäten und Orientierungen

Queerness und die vertieften Informationen,

Aufklärungsprojekt München und Jugendzentrum diversity, Trans-Beratungsstelle und Selbsthilfe-Gruppen

Online-Beratung bei Donum Vitae

Nicht nur zu Schwangerschafts-Fragen …

Liebesdinge besprechen können:

Als Lehrkraft in der Oberstufe selbstorganisierte Gruppen anleiten lernen

Medien in der Schule

„Sex we can“ und Nachfolge-Produkte,

Nürnberger Comic

aktualisierte Bücherliste beimisp-sexualpaedagogik.org

wikipedia.org/wiki/Institut_f%C3%BCr_Sexualp%C3%A4dagogik

Anfeindungen und „besorgte Eltern“

Reaktionäre Kreise und ihre Wirkung im Kultusministerium und in die Schulen

Lehrkräfte und Rektoren in Orientierung zu Programmen

Kritische Sicht auf Sex-School (für Erwachsene) und brauchbare Anteile oder Ideen

 

Umfrage zum queeren Leben

bayrisch queer

50 Jahre nach den Stonewall Riots in New York, 25 Jahre nachdem der §175 in Deutschland abgeschafft wurde, über zwei Jahre nach der Entscheidung im Bundestag, die Ehe für ALLE zu öffnen und knapp zwei Jahre nachdem der Gesetzgeber zu einer dritten Geschlechterkategorie verpflichtet wurde, wollen wir es genau wissen:

Wie geht es queeren Menschen in Bayern?

Deine/Ihre Erfahrungen zählen!

https://ww2.unipark.de/uc/QueerInBayern/

 

StudieQueeresBayern@gruene-fraktion-bayern.de

Benötigen Sie Unterstützung oder haben Interesse an Angeboten, finden Sie hier Kontakte:

  • LeTRa Beratungsstelle des Vereins Lesbentelefon e.V.

www.letra.de/letra

 

Vorsicht bei „outing“

Auch, wenn deine Mitschüler*innen immer wissen wollen, „was“ du bist: Lass dir Zeit, lass dich nicht bedrängen. Keine Schublade muss passen.

Unter den Jungs ist es die Angst „schwuli“ hinterher geschrien zu bekommen, im Gegensatz zu „cool“ und „macho“ sein. Ganz alte ängstliche Verhaltensformen.

Du kannst die Fragen immer weiter treiben, aber keine (falsche) Antwort zu deiner Orientierung festlegen, denn die anderen sind ja auch nur auf der Suche …

Die Begriffe klären

In der Klasse solltet ihr die Begriffe von der Theorie her besprechen, damit ihr versteht, was gemeint sein könnte, euch aber nicht selbst festlegen: Bei Vielen verändert sich die Orientierung im Lauf dieser Jahre, und sie bleibt auch im Leben nicht immer gleich: Wir sind keine genormten Artikel und können uns mehrmals ändern.

Outing sagte man früher – aus dem amerikanischen kommend wie die CSD-Bewegung aus den Aufständen in der Stonewall-Street – zurEntlarvung politisch-verlogener schwulen-feindlicher Schwuler, dann hat sich der Begriff verändert:

Coming out –  aus dem „Schrank“, aus dem Versteck kommen – ist der Begriff für den langen Prozess, seine Freunde, die Familie und später – Vorsicht, viele Berufe sind immer noch gefährdet – seine Kolleg*innen zur eigenen Orientierung und Beziehungsform zu informieren.

Auch, wenn es im Überschwang der Verliebtheit passen mag, Etiketten kleben leider wie dumme Gerüchte viel länger und hinterlassen blöde Ränder, wenn wir uns ändern 😉

Die Gefühle klären

Was du für andere empfindest ist verdammt wichtig: Jetzt und für jeweils ein Zeit, und du wirst bald merken, welche Art von Freundschaften, ob Jungs oder Mädels oder Intersexuelle oder Trans-Denkende, für dich intensiv, wichtig oder dauerhaft sind.

Die Augen suchen

Meistens sind unsere Augen die Schnellsten: Was spricht mich an, bei wem, ist es eine Bewegung, ein Klang, eine Körper-Form?

Das Herz reagiert

Die Unruhe wird zwar meistens im Gehirn wahrgenommen, aber was sagt das Herz? Lass dir Zeit, und lass dich nicht drängen, es dauert, bis die Antwort klar wird.

Den Bauch fragen

Das dauert noch länger, ist aber dafür um so sicherer: Welches Essen passt zu einer guten Frage, wie lange dauert die Antwort?

Eine Übung zu deinem Körper: Frag mal deine Haut, ob sie heute duschen möchte, ob sie Seife, Schampoo oder Creme möchte: Sie antwortet auch nicht in Sekunden, oder?

Wenigstens die evangelische Kirche redet endlich über Homosexualität an Schulen

Bea* ist bisexuell, 15 Jahre alt und wird in der Schule ausgeschlossen. Nachdem NOIZZ den Text „Wieso ich mich als schwuler Mann für meine Sexualität schäme“ veröffentlicht hat, schrieb sie uns eine E-Mail.

Ihre Freunde und Mitschüler würden ihre sexuelle Identität nicht verstehen und deshalb sagen, dass sie nicht bisexuell sei. In der Schule fühle sie sich deshalb nicht gut aufgehoben. Denn auch im Unterricht wird ihre sexuelle Identität nicht thematisiert.

Bea hat mittlerweile Angst, über ihre Bisexualität zu sprechen.

Ihr wird gesagt, dass ihre Empfindungen, ihr Verlangen, nur eine Phase seien. „Händchen halten und Küssen in der Öffentlichkeit – vor allem mit einem Mädchen – machen mir Angst. Vor Gewalt und Verurteilungen“, schreibt sie in ihrer Mail. Sie werde regelmäßig gefragt, ob sie nicht endlich hetero sei.

Nun scheinen die ersten Schulen auf Schüler wie Bea einzugehen. Die Evangelische Schulstiftung zum Beispiel hat in Zusammenarbeit mit der Boston Consulting Group eine Studie veröffentlicht, für die Schülerinnen und Schüler an drei Schulen in Berlin und Brandenburg befragt wurden. In der Umfrage ging es um sexuelle Identitäten, Sexualunterricht und den richtigen Umgang mit Mobbing.

472 Schüler*innen im Alter von zwölf bis 23 Jahren wurden befragt.“ dort weiter:

noch viel zu tun

Eine noch ausstehende Kunst ist die Anleitung von Gruppen, die sich in der Oberstufe selbständig über alle Körper-Entwicklungen und Liebesdinge austauschen lernen, respektvoll und mit forschendem Interesse und wissenschaftlich fundiert:

Es kann nicht sein, dass Studierende in den Hochschulen nie im Leben gelernt haben, sich mit dem eigenen Körper und seinen Funktionen auseinanderzusetzen, dass Regel, Menstruations-Problematiken und Verhütung mangels eigenem Wissen und Wortschatz kaum mit den Ärzten besprochen werden können …

Intersexualität zum Faschingsscherz

Die CDU-Vorsitzende hatte sich in einem Karnevals-Scherz sehr schlecht informiert gezeigt und einen dummen Klo-Witz gebracht, der ihr in den Medien ein breites abfälliges Echo bescherte:

Während sich Gerichte und die davon gedrängten Gesetzgebenden endlich zu den Fragen der Menschen, die in der Spannbreite der Geschlechter, die nicht nur zwei oder drei Geschlechter sind, sondern sowohl vom Chromosomensatz, als von der genitalen Gestalt sowie den Hormon-Situationen eine eigene Vielfalt darstellen, deren Spektrum viel weiter in die breite Bevölkerung hineinreicht, als wir bisher angenommen hatten, mühsam äußerten …

fällt eine Frau, die politisch angesehen werden will, in dümmste reaktionäre Witzelei:

bunte Haare in der Menge

Intersexualität

„Der Begriff Intersexualität bezeichnet biologische Besonderheiten bei der Geschlechtsdifferenzierung. Intersexuelle Körper weisen deshalb Merkmale vom weiblichen und vom männlichen Geschlecht auf.

Es handelt sich also um Menschen, deren geschlechtliches Erscheinungsbild von Geburt an, hinsichtlich der Chromosomen, der Keimdrüsen, der Hormonproduktion und der Körperform nicht nur männlich oder nur weiblich ausgeprägt ist, sondern scheinbar eine Mischung darstellt.

Intersexuelle Menschen sind in erster Linie Menschen. Sie werden von der Medizin jedoch zu „Syndromen“ erklärt. Wir sehen intergeschlechtliche Menschen in erster Linie als natürliche Varianten menschlichen Lebens an.“ http://www.im-ev.de/intersexualitaet

Was früher mit den Begriffen von Hermaphroditen und Zwittern zu umschreiben versucht wurde, ist bis heute in der medizinischen Aus- und Fortbildung nicht genügend geregelt: Ein neugeborenes Kind nicht in irgend einer Weise „zu korrigieren“, ein Geschlecht operativ anzupassen, ohne zu wissen, was die Anlage einer Person ist, dürfte fachlich nicht mehr vertreten werden.

Intersexualität als Lebensform: Selbsthilfe-Organisationen

Menschen, die nicht der vermeintlichen Familien- und Hetero-Norm entsprechen, die nicht gebär- und Zeugungsfähig sind, haben sich in ihren Verwandtschafts-Kreisen immer schon zu rechtfertigen, was der fröhlich wieder auflebenden Postfaschismus-Norm der verfehlten Familienpolitik aus dem „3.Reich“ nacheifern will: Trotz Mutter-Orden und aller Propaganda sank die Geburten-Rate in eine Tiefe, die der Ahnung der Bürger für Blendung und Aufrüstung, dem Erleben von Armut und Kriegsvorbereitung entsprach.

Faschingsscherze und Reaktionen


Die AfD und ihre „Freunde“ von „Demo für Alle“ gegen Aufklärung in der Diffamierung als „Frühsexualisierung“künstlerische Bademode

AfD lobt „freche“ AKK und kritisiert „queergrüne Blockwarte“

„Mit ihren Scherzen auf Kosten von intergeschlechtlichen Menschen in einer Fastnachtsrede hat die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer in anderen Parteien und Medien eine Welle der Empörung ausgelöst – nun springen ihr mehrere Politiker der AfD zur Seite.

„Alles darf man durch den Kakao ziehen: Christen und Priester und #AfD’ler und Seehofer vorneweg- aber ja nicht den #LSBTTIQ-Irrsinn“, empörte sich die AfD-Bundestagsabgeordnete und bekannte LGBTI-Gegnerin Beatrix von Storch auf Twitter. „Deren Lobby ist nicht nur #doof, sondern auch #humorlos. Der Fehler von #AKK : Das #Klo fürs 3.Geschlecht IST für Unentschlossene. Das ist gar #keinWitz.“  https://www.queer.de/detail.php?article_id=33105


Genderwahn

Die abfällige Art der gedanklichen Reichsbürger gegenüber allem, was nicht ihrer alten Familien-Ideologie entspricht, zieht sich durch ihre Schmutz-Tiraden, und die „Heilung“ von Homosexualität scheint ihnen so logisch wie die Leugnung von Bisexualität und allen Varianten, die Menschen in ihrem Leben begegnen: Von Asexualität bis zu Transsexualität, von Reaktionen auf sexuellen oder seelischen Mißbrauch, Traumatisierung und Befreiungen …

Transsexualität

Eines Tages wird dieser Jungeist von der Intersexualität klar zu unterscheiden, hat aber auch parallele Erfahrungs-Welten: Was in der Intersexualität eher offen und breiter zu erforschen ist, wird in der Transsexualität oft eher am binären Hetero-Muster gemessen: Ich bin nicht das Eine, also will ich das Andere werden … und nix dazwischen?

Eine gesellschaftlich offene Auseinandersetzung würde allen helfen, in ihrer jeweiligen Situation glücklicher und zufriedener zu sein, statt auf Toiletten darauf hingewiesen zu werden, „hier falsch zu sein“.

Fortbildungen und Gespräche zu Sexualitäten

Das Erleben des eigenen Körpers ansprechen zu können, Problematiken von Leistungsangst, Menstruation und Potenz, Verhütung …

Auch die mangelhafte Aufklärung zu den Methoden der Abtreibung ist nicht in ein paar Schulstunden aufzuarbeiten: Die mit Embryo-Bildern geschürten Ängste und die damit verbreiteten Schuldgefühle belasten viele Frauen über Jahrzehnte und führen zu Folge-Erkrankungen.

Paulo Freire Gruppe München

Pädagogik der Befreiung im Nord-Süd-Forum

CommonsBlog

Fundsachen von der Allmendewiese

democracy for future

ist die aufklärung und die demokratie zu retten?

Gestaltleben

Gestalt vom Leib zur Körper-Poesie: Heilkunst

gestalt-mentor

aus dem moment heraus - neues finden

Geschichte aktuell

Geschichte der Arbeiterbewegung

ilseluise

Clownerie & Theologie

AutismusJournal

Perspektiven und Reflexionen

Paul Fehm

animal scribax Heidelberg

The Blog Cinematic

Film als emotionalisierende Kunstform

basis finden

eine neue basis finden

Die Propagandaschau

Der Watchblog für Desinformation und Propaganda in deutschen Medien

Teresa ohne h's Blog

Über Gott und die Welt

ALLIANCE Equal Rights 4 Sex Gender Diversity / Geschlechtliche Vielfalt

LGBTIQ+ Lesbian Gay Bisexual Trans Inter Nonbinary Queer +

★ Victory ★ Viktoria ★

"Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt." // "Fragend schreiten wir voran!" // "Hab keine Angst vor einem offenen Geist. Dein Gehirn wird nicht wegfliegen." // "Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker."

Sascha's Welt

"Die Unwissenheit läßt die Völker nicht nur in Schlaffheit versinken, sondern erstickt in ihnen selbst das Gefühl der Menschlichkeit." (Helvétius)

der zaunfink

queere alltagsanthropologie

%d Bloggern gefällt das: