Aufklärung im doppelten Sinn: Sexualpädagogische Gespräche zu Beziehungs- und Lebensformen Mi 28.1. 20h

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das Junges Schauspiel Ensemble München – hatte am 5. 12. Welturaufführung am Kleinen Theater Haar mit der Komödie „Mischpoke – Neuer Besuch bei Mr. Green. Es geht darin allgemein um die Themen Familie und Wertevorstellungen… und um ein schwules Pärchen, das mit den Gedanken spielt, ein Kind zu adoptieren.
In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Haar und der VHS veranstalten wir deshalb eine Podiumsdiskussion zum Thema „Was ist Familie heute?“

Zur Einstimmung ins Thema könnt Ihr auch auf Radio Lora UKW 92,4 – im Netz auf www.lora924.de die gestrige Sendung „Gegensprechanlage“ mit Fritz Letsch zum Thema nachhören. Nun suchen wir noch dringend nach einem Podiumsgast, der/die in gleichgeschlechtlicher Partnerschaft lebt und ein Kind/ Kinder hat oder gerne haben möchte.

Wir freuen uns auf einen anregenden gesellschaftsbildenden Abend!

Podiumsgespräch

„Was ist Familie heute? Welche Familienmodelle wollen wir?“

Vater, Mutter, Kind: Das traditionelle Familienmodell gerät ins Wanken. Längst gibt es vielfältige Beziehungsmuster im Zusammenleben mit Kindern: verheiratete und unverheiratete Eltern, alleinerziehende Mütter und Väter, Patchwork- oder Regenbogen-Familien, soziale Elternschaften. Wie funktioniert Familie heute? Was brauchen Kinder wirklich? Wie kommen junge Frauen und Männer mit den veränderten Lebenswirklichkeiten zurecht? Und welche Antworten findet Politik auf die gesellschaftlichen Veränderungen, um das Zusammenleben von Eltern mit Kindern zu schützen und zu fördern.

CC606D28-E6A8-47CE-8E54-41017E5C1A08Wir diskutieren mit Claudia Stamm, Bündnis 90/Die Grünen, MdL und weiteren Gästen aus Kultur, Elternkreisen und Familienbildungseinrichtungen.

Mittwoch, 28. Januar 2015, 20.00 bis 22.00 Uhr

Volkshochschule Haar, Münchener Straße 3, OG 06 Vortragsraum

 In Zusammenarbeit mit der VHS Haar, der Gemeinde Haar und dem Jungen Schauspiel Ensemble.

 Als Dankeschön für die Podiums-Teilnahme gibt es 2 Freikarten für unsere neue Inszenierung „MISCHPOKE – Neuer Besuch bei Mr. Green“

MISCHPOKE ist die Fortsetzung der Erfolgskomödie „Besuch bei Mr. Green”. Den 92-jährigen, starrköpfig-liebenswerten jüdisch-orthodoxen Mr. Green verbindet mittlerweile eine fünfjährige Freundschaft mit dem homosexuellen Ross Gardener, durch den der konservative Alte gelernt hat, erstaunliche Zugeständnisse an manch unkonventionellen Lebensentwurf zu machen.
Als Mr. Greens bis dato unbekannte Enkelin Chana auftaucht, die sich über das Kommunikationsverbot zwischen ihrer säkularen Mutter und ihrem religiösen Großvater hinwegsetzt, bleibt der Familienfrieden im trauten Heim nicht von langer Dauer. In der Green’schen Mischpoke entlädt sich ein handfester Streit, der so einfach nicht zu lösen scheint.
http://www.kleinestheaterhaar.de
Der alte Herr wird im Umgang mit den verschiedenen jungen Leuten gut gefordert, und die Konfrontationen wie Veränderungen der jungen in Lebensstil und Religion sind hochaktuelle gelungene Auseinandersetzungen.
http://debattieren-lernen.blog.de/2014/11/23/mi-10-dez-ab-21-h-regenbogenfamilien-premiere-mischpoke-theater-haar-19748768/ **zum Kommentieren**

Ergänzung zu den Sexualpädagogischen Modulen: Wie Pornografie das Selbstbild und den Sex zerstört

In der Beratungsarbeit und in thematischen Stammtisch-Gesprächen berichten Viele von ihren privaten Vorlieben, ihren Eroberungen und Erfahrungen im Netz, auch von den Abhängigkeiten und Phantasien, die ihnen die jeweilien Darstellungen bescheren, aber auch von dem Gefühl, das danach bleibt, wenn kein anderer Alltag entsteht.
zölibatärer Schreck

Modul 10 Wie Pornografie das Selbstbild und den Sex zerstört

Entwicklung der Gedanken zu Beziehungen seit 60 Jahren, Nachbau der Selbstbilder ohne Familienprägung

Steigende Unzufriedenheit durch übersteigerte Bilder, Gewalt- und Machtphantasien, Realitätsverschiebungen und falsche Idyllen

nachgetragen in http://sexualpaedagogik.wikispaces.com unter Sexualpädagogik (weit unten)

Die Mythen um die Liebe und die Sexualität zerstören unsere Hoffnungen: Sexuelle Intelligenz kann befreien

zeitengel.jpgEs gibt so viele falsche Be- und Umschreibungen in allen sonst so geschwätzigen Kulturen, dass es Kindern und Jugendlichen schwer fällt, das eigene Fühlen einzuordnen. Das kann, bei vermeintlichen Abweichungen, zu schweren Schädigungen führen.
Liebe auf den ersten Blick ist eine der Glaubenswahrheiten, die unser Liebesleben zum „Schicksal“ machen, dem wir ausgeliefert scheinen. Das versammelte Schweigen der Erwachsenen irritiert die Kinder und lässt der bösen Macht alle Gewalt: Es muss gelogen und widersprochen werden, auf Enge und Zwang folgt verzweifelte Partnerwechselei (Promiskuität).

Alle Lehrkräfte kennen das Lästern gegen „Schwule“ und „Schlampen“, und vor allem in kulturell gemischten Gruppen und Klassen tauchen nun neue Moralismen auf: „Sich zur Ehe aufzuheben“ und nichts von Sexualität wissen wollen, was zu den gleichen Ergebnissen wie autoritäre und zwanghaft enge Erziehung führt: Verlogenheit und Übergriffe, Gewalt.

Sexuelle Intelligenz

Die AutorInnen der amerikanischen Studien von 1998 bis 2001, Sheere Conrad und Michael Milburn, (Econ München 2001) : „Unsere Sexuelle Intelligenz ist der Schlüssel zu einem erfüllten Sexualleben. Lernen Sie ihre erotischen Welten kennen, vergessen Sie ihre Ängste und testen Sie ihren persönlichen Sex-Quotienten. Eine spannende Entdeckungsreise der eigenen wahren sexuellen Bedürfnisse.“ (Taschenbuch Ullstein)
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Sachkenntnis
Wahrnehmung des verborgenen „sexuellen Ich“
Kommunikative Kompetenz

enthält viele Umfrage- und Studien-Daten der damaligen Zeit, die heute nicht sehr verändert sein dürfte, außer, dass neue Begriffe und Themen wie Trans- und Trans-Identität bis cis-Männchen aufgenommen werden müssten,
schon sehr tief gehend ist die Selbstmord-Gefährdung von bi- und homosexuellen im Coming out, in ihrem Äußern bei Freunden und Mitschülern, weil dabei schon etliche Beziehungen verstört werden können.

Aufgenommen und verarbeitet sind auch einige Daten aus der „Psychologie heute“ zur sexuellen Zufriedenheit, aber von etwa der Hälfte im Alter von 21-45 mit der Angabe „mehrmals wöchentlich“ Sex zu haben, bleiben später nur ein Viertel: Drei Viertel könnten sich Schöneres wünschen, als sie haben …

Schon seltsam, dass sich in all den Jahren der Begriff nicht weiter verbreitete, wäre er doch eingängig genug …
Vielleicht war die Ermittlung des SQ, des Sexuellen Quotienten doch zu abschreckend, denn die Wertung der Fundamentalisten dürfte da erschreckend sein – abgesehen vom heutigen Blick auf die „Begabten“, IQ-Quotienten, Tests,

Spannende Jugend-Studien erforschten auch, wann und wieso Jugendliche ihre Eltern anlügen: Po Bronson & Ashley Merryman: 10 schockierende Wahrheiten über Erziehung- mehr auf http://sexualpaedagogik.wikispaces.com